Gewerbliche Kühlvitrinen dienen typischerweise der Präsentation und Aufbewahrung von Lebensmitteln wie Brot, Kuchen, Gebäck und Getränken. Sie sind unverzichtbar für Bäckereien, Kioske und Cafés. Kühlvitrinen sind häufig mit Problemen wie Eisbildung konfrontiert. Daher bietet die automatische Abtaufunktion einen hohen Komfort und erspart das manuelle Abtauen.
Kernlogik der automatischen Abtaufunktion: Doppelte Sicherheitsauslösung mit Zeit- und Temperaturregelung
Die automatische Abtaufunktion in Kühlvitrinen installiert im Wesentlichen einen „intelligenten Schalter“ für den Zyklus „Vereisen → Abtauen“:
Zeitgesteuerte Auslösung: Ein interner Timer (typischerweise auf 8-12-Stunden-Intervalle eingestellt) aktiviert den Auftauvorgang zu einer vorbestimmten Zeit – z. B. um 2 Uhr morgens (wenn der Kundenverkehr minimal ist) –, um Temperaturschwankungen während der Stoßzeiten zu vermeiden, die die Haltbarkeit der Lebensmittel beeinträchtigen könnten.
Temperaturabhängiger Auslöser: Ein „Abtau-Thermostat“ in der Nähe des Verdampfers erzwingt das Abtauen, wenn die Verdampfertemperatur durch Frostbildung auf etwa -14°C sinkt (um übermäßige Frostbildung zu verhindern, falls der Timer nicht richtig funktioniert).
Abtauvorgang: Auflegen eines heißen Handtuchs auf den Kühlkörper
Das Herzstück der Kühlvitrine ist der Verdampfer. Frost verstopft seine Wärmeabfuhrlöcher, wodurch die Kühlleistung drastisch sinkt – die automatische Abtauung setzt genau diesem Problem an:
Nach dem Auslösen des Abtauvorgangs wird die Abtauheizung (in der Regel Heizdrähte, die am Verdampfer befestigt sind) aktiviert und erhöht die Temperatur langsam (ohne plötzliche Erwärmung).
Die Frostschicht schmilzt zu Wasser, das durch die Abflusskanäle des Verdampfers abfließt;
Wenn die Verdampfertemperatur wieder auf etwa 5°C sinkt (der größte Teil des Frostes ist geschmolzen), unterbricht der Thermostat die Stromzufuhr zum Heizgerät, und das Kühlsystem startet neu.
Das entscheidende Finale: Das Geheimnis hinter dem „verschwindenden“ Auftauwasser
Der mühsamste Teil des manuellen Abtauens ist das mühsame Abkratzen des Eises, nur um anschließend Wasser abzuwischen. Gewerbliche Kühlvitrinen eliminieren diesen Schritt durch automatisches Abtauen: Das Schmelzwasser fließt in eine Verdunstungsschale im Sockel der Vitrine. Diese Schale verfügt entweder über ein Heizelement mit geringer Leistung oder befindet sich direkt am Kompressor (und nutzt dessen Restwärme). So verdunstet das Wasser langsam zu Dampf, der nach außen abgeleitet wird – das manuelle Entleeren des Wassers entfällt und die Bildung von stehendem, übelriechendem Wasser im Inneren der Vitrine wird verhindert.
Spezielle Optimierung von Kühlvitrinen: Wie sie sich von Haushaltskühlschränken unterscheiden. Haushaltskühlschränke werden selten geöffnet, daher bildet sich Frost langsam. Kühlvitrinen hingegen werden ständig geöffnet (insbesondere in Convenience-Stores), wodurch sich Frost 2-3 Mal schneller bildet als in Haushaltsgeräten. Deshalb umfasst ihre automatische Abtaufunktion folgende zusätzliche Details:
Höhere Abtauleistung (bei kontrollierter Dauer) verhindert unvollständige Frostentfernung;
Nachtau-Belüftungssysteme stabilisieren die Innentemperaturen schnell;
Die Verdampfer verfügen über ein „Design gegen Wasseransammlungen“, das verhindert, dass das Abtauwasser an den Kühlkomponenten wieder gefriert.
Vereinfacht gesagt, besteht das Prinzip von automatischen Abtau-Kühlvitrinen darin, durch „Zeit- und Temperaturregelung“ die Abtauzyklen präzise zu steuern und durch „Erwärmung und Verdunstung“ Frost und Wasser zu beseitigen – wodurch die „manuelle Arbeit“ des Ladenbesitzers zur „automatisierten Aufgabe“ der Maschine wird.
Veröffentlichungsdatum: 04.12.2025 Aufrufe: